jungfräulich oder neue geschichten von Leben und Tod
ein “frevelhafter” Gedanke, würde der Katholik sagen:
synthetische Biologie als jungfräuliche Geburt – quasi aus dem Geist heraus zu bezeichnen. Eine neue Sequenz von Arbeiten: Narration im postdigitalen Zeitalter.
Gott (die Allmacht, der Heilsbringer und Erretter) erzeugt “nur” aus einer Frau. Der (göttliche) Mann, der nicht vom Vater abstammt.
eine Befruchtung nur mit der Erbsubstanz der Mutter wäre ja schliesslich nicht die marienhafte Empfängnis – da zu wenig und undurchmischter Gencode nicht wirklich einen göttlichen Sproß verspräche.
Hier habe ich die Idee schon zitiert gefunden:
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=7886&ausgabe=200503
oder…
… Schluss mit den Erbsünden
…
Bakterien – lernen sie?