robotische tensegrity
nun möchte ich einmal die links, die David heute geschickt hatte, hier auflisten, damit Matthias sie auch sehen kann:
generative tensegrity strukturen incl. fitnesskriterien
und hier
ein paper über einen tensegrity roboter
Wahrscheinlich wäre es gut, zumindest eine neue Page anzulegen für Tensegrity und dort die posts zu sammeln.
Zwei Gedanken habe ich zu Tensegrity:
Entweder könnte man Tensegrity benutzen, um Strukturen für Bauwerke zu entwickeln.
Oder man denkt über ein Projekt nach, die Bedeutung der Morphologie in der Biologie zu untersuchen. Dort könnte Tensegrity … ach wahrscheinlich eher nicht. Die Bedeutung von Form in der Biologie manifestiert sich wahrscheinlich so mannigfaltig wie die Vorkommen von Form in unterschiedlichen Environments…
jungfräulich oder neue geschichten von Leben und Tod
ein “frevelhafter” Gedanke, würde der Katholik sagen:
synthetische Biologie als jungfräuliche Geburt – quasi aus dem Geist heraus zu bezeichnen. Eine neue Sequenz von Arbeiten: Narration im postdigitalen Zeitalter.
Gott (die Allmacht, der Heilsbringer und Erretter) erzeugt “nur” aus einer Frau. Der (göttliche) Mann, der nicht vom Vater abstammt.
eine Befruchtung nur mit der Erbsubstanz der Mutter wäre ja schliesslich nicht die marienhafte Empfängnis – da zu wenig und undurchmischter Gencode nicht wirklich einen göttlichen Sproß verspräche.
Hier habe ich die Idee schon zitiert gefunden:
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=7886&ausgabe=200503
oder…
… Schluss mit den Erbsünden
…
Bakterien – lernen sie?
noch jemand, der auf echte Tiere umstellt
Gerade gefunden
http://www.swarmbehavior.com/diplomarbeit/index.html
Feromone statt Information in den Eiern (der Wasserflöhe) für die Nachkommenschaft.
Aerial Photos Computer Cooperation Cybernetics Frauen Genetik Geometry Maps Phänomen Skulptur
by admin
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genetik
Was sollen die Geos lernen können?
Vier Arten von Territorien:
1. schafe bleiben längere zeit und grasen
2. da wo schafe gegras haben (es fehlt an futter, das gras wurde gedüngt)
3. da wo schafe nur kurz waren (durchgangsbereich)
4. da wo schafe nie waren
In Anlehnung an Karl Sims müsste ich nun die verwandelbaren Eigenschaften definieren, mit welchen die Geos ihr Glück versuchen.
Was sollen Geos tun?
Sie sollen Cluster bauen, die quasi Landschaft sind dort, wo die Schafe nicht sind. Und sich von Schafen ernähren.
Mit welcher Form sollen sie operieren?
bei der alten artificial life installation war die Form der “Geos” das, was mutiert hat. Frage ist nun, was bei den Geos mutiert.
Diese Frage habe ich noch nicht richtig beantwortet, höchstens implizit in irgendwelchen Gedanken.
Von ihrer Erscheinungsform sind mir einige Variationen vor Augen:
Erst einmal natürlich die unterschiedlichen Symmetrien der Geos (Anzahl der Arme). Sie können sich zwischen 3 und 11 oder mehr bewegen.
Geos in Ketten, also die aneinander angelagert sind und gemeinsam ziehen (Cluster bilden)
Geos, die alleine wandern
Geos die Futter schieben wie mit schaufeln
Hier ein Geo, das eine Barriere schiebt. Diese Barriere z.B. könnte eine Kante von einem Territorium sein.

Und hier ein Geo im Clusterverbund (in Bewegung, also keine regulären Polygone)

landschaft mit schafen
jetzt ist Ostern und endlich mehr Luft um Nachzudenken.
Grundsätzlich habe ich gerade den Eindruck, dass die Veränderung des Videoausgangsmaterials auch inhaltlich eine Neustrukturierung verlangt.
Ich habe auch gemerkt, dass das Interessante an den Schafherden erst sichtbar ist, wenn man aus erhöhter Position beobachtet. Ob das in der Lüneburger Heide möglich ist, da bin ich mir noch nicht sicher. Man könnte einen Hubwagen mieten, der ca. 20 m hoch ist.
Schwierigkeit: Schafherde verändert nur sehr langsam die Position.
Positiv: es gibt Hund, Schäfer, Schafe. Man könnte Hund und Schäfer mit farbigem Kleid “markieren”, so dass sie erkennbar sind für den Rechner.
Ansonsten ist die Wanderung nur durch das Futterreservoir und die Tränke/Wasservorkommen bedingt.
Wichtig: der Bildausschnitt muss so groß sein, dass man die Wanderung nachvollziehen kann. Wenn der Bildausschnitt stimmt, ist auch die Bewegung wieder interessant.
Ich habe bei Youtube ein bisschen geschaut, was man so an Schafherdenbewegung sehen kann. Manche Videos sind vielversprechend, andere eher weniger.
http://www.youtube.com/watch?v=qu9yLmZQrJ0
Ab der Mitte des Videos sind schöne Bewegungen der Herde sichtbar.
Schön ist, dass die Tiere alle zusammenbleiben. Das ist natürlich auch der Verdienst des Hundes.
wie z.B. hier:
http://www.youtube.com/watch?v=tBI58FEE7rA
Also… wie geht es weiter?
Ich denke gerade über Modalitäten nach, wie Orte durch die Agenten generiert werden können und quasi eine sekundäre Landschaft bilden (die Ausstellung heisst Landschaft 2.0).
Das Differenzbild beschreibt die Ortsveränderung der Tiere.
1. Matrix: Differenzbilddaten (die Spur). Wurde bisher nach ein paar Frames (ca. 16) ausgefadet. Könnte man Akkumulieren.
2. Matrix: Wärmematrix (Abstrahlung von Wärme der Agenten, ist bereits so vorhanden)
Energiehaushalt der Tiere:
3. Tiere haben Randombewegung, bis sie Futter gefunden haben, dann gehen sie in diese Richtung weiter. Falls kein Futter mehr gefunden wird und sie noch hungrig sind, wieder Randombewegung.
4. Fressen wird in 3 Ebenen behandelt:
4.1 Tiere verlieren Bewegungsenergie
4.2 Tiere strahlen Wärme ab
4.3 Tiere tragen überschüssige, nicht über Bewegungsenergie oder Wärme verbrauchte Energie als Last mit sich herum (-> erhöhter Bewegungsenergieverbrauchsfaktor)
4.4 Tiere können aufgenomenes und nicht verbrauchtes Futter ablegen (als Reservoir für später). Wie suchen sie den Ort für ein Futterdepot?
5. Tiere wählen Ort mit Wärme, der aber nicht begangen wurde von Schafen (in der Hoffnung, er wird auch nicht begangen und damit als Futterquelle für suchende Kollegen dienen). Der Ort hat deshalb einen in der Differenzbildmatrix einen niedrigen akkumulierter Wert und eignet sich daher für Futterablage. Tiere können dieses Depot erinnern, falls sie Hunger bekommen.
5.1 Tiere sammeln im Laufe ihres Lebens Futter an diesem Ort.
5.2 Tiere suchen einen Partner und paaren sich.
5.3 Tiere legen Eier, die brüten (eine Weile liegen müssen, um Schlüpfen zu können).
Fazit: ich habe zwar ein Plan, wie eine Landschaft generiert werden kann, aber immer noch kein Konzept für die sexuelle Rekombination.
Ich müsste wissen, ob für die Geschlechtlichkeit hauptsächlich gegensätzliche Eigenschaften sinnvoll sind oder auch grundsätzlich andersartige.
augen für ein analoges neuronales Netz
Hier der erste Schritt in Richtung neuronales Netz. Weil es so schöne Zeichnungen gibt, wollte ich zunächst ein Perceptron bauen. Aber innerlich bin ich auf selbstorganisierende Netze fixiert und denke,das werd ich auch tun. Wenn schon Lernen, dann besser unüberwacht als kontrolliert.

analog neural nets
Ich male ja gerne meine Vorstellungen von Netzen. Und suche gerade eine Analoge Umsetzung. Dabei bin ich auf diesen Link gestossen:
http://steim.org/projectblog/?p=114
Ein elektronischer Nachbau, noch nicht ganz mechanisch/analog.
Magnetismus
So, jetzt sind wir bei dem Magnetismus angelangt. In der Rhetorik des artificial life wäre der Magnetismus die Vorstufe der sexuellen Rekombination. Die sexuelle Rekom-bination hat ja ihre Bedeutung in der Stabilisierung der Population durch die genetische Diversifizierung (entegensätzliche Geneigenschaften müssen sich finden, selektieren, erst dann erfolgt Nachkommenschaft).
Wir sollten also den „Magnetismus“ als die Wahrnehmung des Anderen begreifen. Wahrnehmung findet z.B. durch die Wärme statt. So ist die Wärme der Indikator, wo Geos gewesen sind. Laut F. Schweitzer ist der „decay“ der Wärmematrix ganz wichtig, da ohne decay ja unendliches Reservoir an Wärme da ist und kein selektiver Druck entsteht.

Nun ist mein Vorschlag, dass wir – aus performancegründen – nicht in jedem Geo die Umgebung abfragen, sondern nur in den warmen Regionen. Nur dort schmiegen sichGeos dann aneinander.
Gen für “Sozialverhalten”
das ist natürlich ironisch gemeint, aber es soll darüber entscheiden, ob Geos lieber alleine ziehen oder in Gruppen.
