beinahe
wäre er fertig, der erste Fernfühler, aber Herr Weidinger hatte einen Unfall und konnte nicht mehr weiterarbeiten. Freitag soll es dann soweit sein.

so sieht er aus, in zusammengefahrenem Zustand. Ausgeogen so:
Wie man sieht, hat die Firma profilscope die falschen Schienen geliefert, und das nach 6 Wochen Lieferzeit. Wir müssen Sie austauschen!!! Man kann den oberen Rahmen nur halb ausziehen. Aber immerhin läuft der Rahmen gut und ist schön zu fixieren. Herr Weidinger meinte, ob es nicht besser wäre, den Rahmen von einer Firma für Aluminium-Konstruktionen bauen zu lassen, da sie heute die technische Ausrüstung hätten, um das Ganze weniger aufwändig und günstiger zu machen. Das wird so wohl der Weg sein, dass er den Wagen unten baut und dann eine Firma die beiden Rahmen.
Fortschritt
Langsam sieht man mehr bei Herrn Weidinger. Die Platform unten ist fertig, inclusive der Halterungen für die beiden Motoren. Die Achsenlagerung scheint sorgfältig gemacht, so dass kein Ausschlagen der Lager zu befürchten wäre. Die Räder sind nun doch 10 cm hoch, wie in meiner Zeichnung, so dass wir den Hub des Teil 2 auf 1,5 cm haben. Der Hub (die Federung) funktionniert gut.

Hier sieht man nochmal die Lagerung im Detail mit den passgenauen und handgefertigten Schellen und dem Lagerbock.


Da ich selbst mittlerweile sehr ungeduldig werde wegen der Warterei bezüglich der Schienen überlege ich, einen zweiten Fernfühler in AAuftrag zu geben, der dann eben auch teilbare Lehnen hat. Die Lehnen sind dann aus 40×40mm Vierkantrohr, die an zwei gegenüberliegenden Kanten getrennt werden.
Auf dem Bild sieht man zum Vergleich das 30 x30 mm Vierkantmaterial als Lehne und das 40x 40 mm Material. Da der Fernfühler eh recht groß wird (beinahe 60 cm Höhe) ist eine stabilere Lehne auch ästhetisch besser.
Hier sieht man Herrn Weidinger, wie er das Vierkantrohr in die Kuhle der Schienenführung einpasst. Wir brauchen, um an jeder Ecke zwei Schienen einfügen zu können, ein 40er Rohr. Das 30er wäre zu klein.
update der Projektbeschreibung
Hier erst mal ein Bild des PDA’s zur Bedienung der Fernfühler:
Es wäre wohl gut, wenn die Bedienungsfunktion sehr einfach und transparent ist. Also dass z.B. der Fernfühler sein Aussehen ändert, wenn man mit einem Stift auf einen “Knoten” bzw. Punkt des Netzes klickt. Umgekehrt wäre es schön, wenn die Fernfühler , wenn sie aktiv (im angeregten Zustand) sind, auch auf dem Display eine andere Farbe bekämen oder leuchten.
Es wäre auch wünschenswert, dass man z.B. durch einen einfachen Klick ein Neuron stimuliert, durch einen doppelten Klick ein Neuron bzw. Fernfühler anpackt, damit aus dem Netz herauslöst und quasi “löscht” , im Falle unserer Som (falls wir die nehmen) in die zweite Ebene schieben, wo die Neuronen wieder zur Verfügung stehen, falls sie irgendwo wegen zu hoher Energiedichte gebraucht werden.

aus der Werkstatt

kommt heute ein Bericht und viel Nachdenken. War Gestern bei Herrn Weidinger in der Werkstatt und habe den Status quo angeschaut. Wir müssen nun abwarten, die Schienen fehlen einfach. Wenn er nun weiterarbeitet, riskieren wir später unkorrigierbare Fehler. Und- was mir gerade garnicht passt: wir müssen auf das Teilen der Lehnen verzichten, weil bei einer Lehne von 30 x 30 mm Alurohr der Platz nicht da ist, zwei Schienen in der Kuhle der Führung anzubringen. Vorteil: Herr Weidinger kann zwei Fernfühler machen mit den Schienen, die wir bestellt haben. Ich bin allerdings auch nicht mehr sicher, ob Alu wirklich besser ist als Edelstahl. Zwar ist Alu schöner, aber das Schweissen von Alu ist eine Kunst und erhöht die Kompliziertheit für Herrn Weidinger enorm. Wenn wir langfristig wirklich teilbare Lehnen verwenden, dann müssen sie stabil genug sein, wenn sich jemand dagegen lehnt. Ich befürchte, sie sind dann nur ein Winkel, an dem man das Ganze sehr schnell zum kippen bringen kann oder die Zugmechanik verbiegt.

Hier Teil 1 und 2 – soweit fertig – einmal zusammengesetzt. Die “Stelzen sind natürlich zu hoch, das kürzen folgt erst später. Und erst nach dem Kürzen kann geschweißt werden. Unter dem oberen Teil sind schon die Federn versteckt, die ermöglichen, dass der Hocker fest auf dem Boden steht, wenn jemand sich draufsetzt und nicht auf den Rollen und möglicherweise Lager der Motoren beschädigt.
Und hier das kleine Stützrad, schon mal schöner als das Teil zuvor.

Transparent!
Das Material für die Abdeckung des Hockers ist gekauft. Für oben nehme ich 5 mm dicke PU Folie, für die Seiten sollte die 3mm dicke Variante genügen. Laut Händler kann man sie gut mit Schrauben oder Nieten befestigen.

Und dann noch hier ein Foto von den Arbeit, die mich inspiriert hatte:

Sie steht im Landesmuseum Münster, ich hatte eine Variante davon in Bremen im Museum gesehen. Es sieht aus wie ein Set für ein Programm.
update
Es hat nun einige Änderungen gegeben:
Metall schien notwendig, da sonst die Lehne zu unstabil geworden wäre, zumindest an den Verbindungsstellen. Alu würde mir gefallen.
Beim Nachdenken über die drei Zustände der Hocker (besetzt, freistehend oder fahrend, mit ausgezogener Lehne) und vor allem dem Anspruch, durch die Lehne den Hocker zum Raumteiler werden zu lassen, kam ich auf die Idee, die Lehne zu teilen in zwei, so dass man die Lehne auch wirklich als Lehne verwenden kann. Sieht sehr clean aus nun, aber mit der PU-Folie als Abdeckung unten denke ich, dass es sehr nett aussieht. Zudem erlaubt die Folie, dass man innen LED’s anbringt, die dann weithin leuchten.
Frage die offen bleibt: Wo sollen die Microphone hin?

fahrbar
Hier das schon im letzten Sommer entstandene Gefährt:
und hier ein Beispiel einer gefederten Lagerung eines Hockers:

update
Niklas Roy hatte ja ein erstes fahrbares Unterteil gebaut. Nun geht es weiter. Wie könnte der Aufbau aussehen, wenn man dem Hocker drei Zustände zuordnen will?
1. Nomal
2. Ausgezogen (mit “Rückenlehne”), als Raumteiler und ggf. mit beleuchteten LED’s
3. “sitzend”
Hier sind zwei erste Zeichnungen:


über Netze und Raum
Der Ort “zwischen zwei Toden”, an dem sowohl die erhabene Schönheit als auch furchterregende Monstren erscheinen, ist also der des realen, traumatischen, nicht symbolisierbaren Kerns im Herzen des Symbolischen. Er öffnet sich durch die Symbolisierung/Historisierung selbst: Der Prozess der Symbolisierung/Historisierung setzt einen leeren Ort, einen a-historischen Kern voraus, um den das symbolische Netz sich webt. Anders gesagt, unterscheidet sich die menschliche Geschichte von der Evolution der Tiere eben durch den Bezug auf diesen leeren a-historischen und nicht historisierbaren Ort, der ein rückwirkendes Produkt eben jener Symbolisierung ist: Sobald die Wirklichkeit symbolisiert/historisiert wird, unterscheidet sich von ihr der leere Ort des Realen, der Ort des Dinges. Gerade der Bezug auf diesen leeren Ort erlaubt es uns, uns die völlige, globale Vernichtung des Signifikantennetzes vorzustellen: der “zweite Tod”, die radikale Vernichtung des natürlichen Kreislaufs, ist nur dann vorstellbar, wenn dieser Kreislauf selbst schon symbolisiert/historisiert, ins symbolische Netz eingeschrieben ist: Der absolut Tod, die Zerstörung des Universums, ist nur als die Zerstörung des symbolischen Universums vorstellbar.
…
Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern; dennoch, sobald man sich auf der Ebene der Geschichte als eines Textes, eines Netzes der symbolischen Figuren befindet, kann man das Vergangene ungeschehen machen, kann es rückwirkend vernichen.
Slavoy Zizek: Liebe Dein Symptom wie Dich selbst!, S. 78f Berlin 1991
Fernfühlers Gefährten
Hallo,
jetzt können wir wieder kategorisieren. In den Hockern sind die “Geländer” versteckt und können herausgefahren werden und wieder runtergedrückt (oder eingeholt). Das sollte ohne garzu viel Aufwand möglich werden.
Ursula





